"Franken Challenge" News

- Einzelsiegerehrung mit Helmut Schmidbauer (BTV-Präsident), Finalist Jan-Lennard Struff, Sieger Joao Sousa,

- Tennisvorstand Fred Hübner, Turnierdirektor André Zietsman und ATP-Supervisor Tom Barnes (oben, von links)
Joao Sousa gewinnt die "Franken Challenge"
Das dreiunddreißigste Jahr des Fürther ATP-Challengers wird Vielen positiv in Erinnerung bleiben. Einzig im Vorfeld der Veranstaltung gab es einige Probleme, die das eingespielte Duo Fred Hübner und André Zietsman aus dem Weg räumen konnte. Im Verlauf der Turnierwoche bewies die Tennisabteilung des TV Fürth 1860 dann wieder, dass das Turnier bei Spielern, Zuschauern, Offiziellen und Medien zurecht einen sehr guten Ruf hat. Auf die Qualität des Teilnehmerfeldes hatte die Rückstufung des Preisgeldes auf 50.000 US Dollar keine Auswirkung. Wie gewohnt zeigten Top 100-Spieler und hoffnungsvolle Nachwuchstalente, die in diesem Jahr - mit Ausnahme der Wild Card-Spieler - alle unter den ersten 230 der Weltrangliste platziert waren, spektakuläres Sandplatztennis.
Das Einzelfinale rundete eine gelungene Turnierwoche ab. Es störte auch wenig, dass ein heftiger Gewitterregen die Partie zwischen Jan-Lennard Struff und Joao Sousa (POR) für mehr als zwei Stunden unterbrach. Denn nach der Pause zeigte der junge Deutsche, der nervös ins Match gestartet war und zurücklag, wie gewohnt sein aggressives Tennis und konnte den zweiten Durchgang souverän mit 6:0 für sich entscheiden. Allerdings ließ sich der ein Jahr ältere Portugiese davon nicht beirren und sicherte sich den Entscheidungssatz mit 6:2. Zuvor hatte die topgesetzte Paarung Rameez Junaid (AUS)/ Frank Moser (GER) das Doppelfinale gegen Jorge Aguilar (CHI)/ Julio Cesar Campozano (ECU) im Match-Tie-Break gewinnen können.
Der Dank der Turnierverantwortlichen geht an Alle, die zum Gelingen der „Franken Challenge“ beigetragen haben und hoffentlich im nächsten Jahr wieder mit von der Partie sind—egal ob als Sponsor, Helfer, Zuschauer oder Berichterstatter!

- Joao Sousa (ATP 209) trifft im Finale der "Franken Challenge" auf Jan-Lennard Struff.
Sonntag, 5. Juni 2011
Einzel- und Doppel-Finale mit deutscher Beteiligung
Der Halbfinaltag der „Franken Challenge“ war spektakulär. Zum einen, weil die Spieler auf dem Platz beeindruckendes Tennis zeigten, zum anderen, weil ein Fünf-Minuten-Unwetter die Dramaturgie zusätzlich steigerte.
Mit strahlendem Sonnenschein und gut 1.000 neugierigen Fans startete der Tennistag in Fürth. „Wird sich der junge Jan-Lennard Struff gegen den erfahrenen Denis Gremelmayr durchsetzen können?“ Diese Frage war auf den gut besetzten Rängen oft zu hören und relativ schnell mit einem klaren Ja beantwortet. Der junge Deutsche war von der ersten Minute an der dominierende Spieler auf dem Feld, der Denis Gremelmayr mit druckvollen und platzierten Schlägen keinen Rhythmus finden ließ. Pünktlich vor Beginn des kurzen, dafür aber umso heftigeren Gewitterschauers verwandelte der Einundzwanzigjährige den Matchball zum 6:1 und 6:3.
Nachdem die Unwetterfront weitergezogen und der Center Court, der zeitweise bis zu zehn Zentimeter unter Wasser gestanden hatte, abgetrocknet war, lieferten sich der Portugiese Joao Sousa und der Serbe Nikola Ciric einen harten Schlagabtausch. Mit Joao Sousa behauptete sich am Ende der Publikumsliebling der Partie.
Der Abschlusstag der „Franken Challenge“ startet um 12 Uhr mit dem Doppelwettbewerb. Hier fordert das Duo Jorge Aguilar (CHI)/Julio Cesar Campozano (ECU) die topgesetzte Paarung Rameez Junaid (AUS)/Frank Moser (GER) heraus. Nicht vor 14 Uhr ermitteln Joao Sousa und Jan-Lennard Struff, wer sich in die Siegerliste des Fürther Traditions-Challenger-Turniers eintragen darf.

- Jan-Lennard Struff in Aktion.
Samstag, 4. Juni 2011
Jan-Lennard truff weiter auf Siegeszug
Den Namen Jan-Lennard Struff wird man sich in Fürth mit Sicherheit merken. Konzentriert und mit einer beeindruckenden Vorhand katapultierte sich der junge Deutsche mit einem glatten Zweisatzerfolg gegen Simon Greul in das Halbfinale der „Franken Challenge“. Überzeugend fand das tenniserfahrene Dambacher Publikum dabei die Coolness, die der Einundzwanzigjährige auf dem Platz zeigte.
Äußerst abgeklärt agierte auch der Portugiese Joao Sousa, der, nachdem er den ersten Satz gegen den Topgesetzten Tobias Kamke verloren hatte, seine Leistung steigerte und in den nächsten beiden Durchgängen nur sechs Spiele abgab.
Eng war auch die Partie zwischen dem Polen Jerzy Janowicz und dem Serben Nikola Ciric. Mit 7:5, 5:7 und 7:5 behielt am Ende Nikola Ciric die Oberhand. Auch Denis Gremelmayr tat sich in seinem Viertelfinalspiel gegen den Qualifikanten Romain Jouan schwer, konnte aber den dritten Satz dank eines klar gewonnenen Tie-Breaks noch umgehen.
Heute werden bei der „Franken Challenge“ die beiden Einzel-Halbfinals ausgespielt. Jan-Lennard Struff fordert mit Denis Gremelmayr erneut einen erfahrenen deutschen Spieler heraus. Das zweite Match bestreiten Kamke-Bezwinger Joao Sousa und der ehrgeizige Nikola Ciric.
Eine Prognose abzugeben, wer in das Finale des Fürther ATP-Challengers einzieht, ist schwer. Alle vier Kontrahenten haben bislang tolles Tennis gezeigt und sind sicherlich äußerst motiviert, den Turniersieg einzufahren und mit achtzig Weltranglistenpunkten im Gepäck zum nächsten Turnier zu reisen.

- Cedrik-Marcel Stebe kämpfte, musste sich am Ende aber Jan-Lennard Struff geschlagen geben.
Freitag, 3. Juni 2011
Glatte Durchmärsche und zwei Tennis-Krimis
Der gestrige Tag der „Franken Challenge“ startete im Eiltempo. In nur 45 Minuten bezwang der an Position fünf gesetzte Denis Gremelmayr den Kolumbianer Robert Farah. Ebenfalls wenig Pardon mit seinem Gegenüber kannte Qualifikant Romain Jouan. Der Franzose, der das Potential hat, in die Top 50 der Welt vorzudringen, fertigte den Rumänen Marius Copil mit 6:3 und 6:3 ab.
Umso länger dauerten die anderen beiden Partien. In einem ebenso spannenden wie hochklassigen Match behauptete sich Simon Greul gegen den Argentinier Leonardo Mayer. Der Deutsche lag im dritten Satz bereits 2:5 zurück, konnte jedoch den Tie-Break erzwingen und gewinnen. Mit einem Urschrei, der weit über die Anlage des TV Fürth 1860 hallte, ließ er seiner Freude über den Viertelfinaleinzug freien Lauf.
Im Duell der deutschen Youngster ging es ebenfalls über drei Sätze. Am Ende konnte sich der aktuell in der Weltrangliste etwas schlechter platzierte Jan-Lennard Struff gegen Cedrik-Marcel Stebe behaupten.
Heute werden im Einzel alle Viertelfinalpartien ausgetragen. Da Simon Greul und Jan-Lenanrd Struff aufeinandertreffen, können von den verbliebenen vier Deutschen maximal drei ins Halbfinale der „Franken Challenge“ einziehen. Mit Joao Sousa (POR) und Romain Jouan (FRA) haben Tobias Kamke und Denis Gremelmayr jedoch keine leichten Aufgaben vor sich. Im einzigen Match ohne deutsche Beteiligung treffen der Serbe Nikola Ciric und der gesetzte Pole Jerzy Janowicz aufeinander.
Freuen wir uns auf einen weiteren sonnigen Tennistag in Fürth!

- Mit druckvollen Schlägen zog Jerzy Janowicz ins Viertelfinale der "Franken Challenge" ein.
Donnerstag, 2. Juni 2011
Kamke weiter im Rennen
Die spektakuläre Aufholjagd in der ersten Runde der „Franken Challenge“ scheint dem Topgesetzten Tobias Kamke gut getan zu haben. In der zweiten Runde ließ er sich von Alexander Flocks cleveren Spielzügen nicht aus der Ruhe bringen und siegte bei leichtem Nieselregen und frischen Temperaturen verdient in zwei Sätzen.
Die übrigen Achtelfinalpartien des gestrigen Tages waren stark umkämpft. Joao Sousa aus Portugal bezwang in drei Sätzen den Weißrussen Uladzimir Ignatik, der am Vortag Lokalmatador Jean Zietsman das Nachsehen gegeben hatte. Der zweifache Fürth Sieger Peter Luczak musste sich am frühen Nachmittag dem Serben Nikola Ciric geschlagen geben, konnte am Abend im Doppelwettbewerb mit seinem Partner Alessandro Motti dann aber den Viertelfinaleinzug perfekt machen. Der letzte bayerische Spieler im Einzel-Hauptfeld der „Franken Challenge“, Kevin Krawietz, unterlag dem an Position sieben gesetzten Polen Jerzy Janowicz.
Heute kämpfen vier Deutsche um den Einzug in das Viertelfinale. Denis Gremelmayr trifft auf den Kolumbianer Robert Farah und Simon Greul bekommt es mit dem Argentinier Leonardo Mayer zu tun.
Gespannt darf man auf das Aufeinandertreffen der deutschen Youngster Cedrik-Marcel Stebe und Jan-Lennard Struff sein. Da beide im Jahr 1990 geboren sind, kennen sie sich aus dem Jugendbereich gut, auf ATP-Level haben sie bislang noch nicht gegeneinander gespielt.
Freuen wir uns auf die Premiere und lassen wir uns überraschen, wer am Ende die Nase vorne haben wird.

- Motiviert und kampfstark - Simon Greul (ATP 138)
Mittwoch, 1. Juni 2011
Favoritenstürze zum Auftakt der "Franken Challenge"
Drei Gesetzte aus dem Rennen, zwei von vier Qualifikanten weiter - das ist das Bild, das sich nach dem ersten Hauptfeldtag der „Franken Challenge“ bietet.
Julian Reister, an Position zwei gesetzt, musste sich dem französischen Qualifikanten Romain Jouan glatt in zwei Sätzen geschlagen geben. Für die Nummer drei des Turniers, den Franzosen Florent Serra, kam ebenfalls in Runde eins das Aus. Der deutsche Wildcard-Spieler Jan-Lennard Struff behielt gegen die Nummer 118 der Welt in drei Sätzen die Oberhand.
Damit hatte das „Favoritensterben“ am ersten Tag der „Franken Challenge“ noch kein Ende: Der an Position vier gesetzte Niederbayer Daniel Brands war dem Serben Nikola Ciric in zwei Sätzen unterlegen. Fast hätte es auch Vorjahresfinalist Tobias Kamke kalt erwischt. Der Topgesetzte tat sich in seinem Match gegen den Chilenen Jorge Aguilar sehr schwer, lag bereits 4:6 und 0:5 zurück.
Mit Kampfgeist und deutlich gesteigerter Leistung konnte er die Partie noch drehen und mit 4:6, 7:6 und 6:4 in die zweite Runde einziehen. Auch Denis Gremelmayr und Simon Greul konnten nach hartem Kampf das Achtelfinale erreichen.
Für eine Überraschung sorgte Alexander Flock, der die Siegesserie der Quali mit dem Erstrundensieg über den aufschlagstarken Dominik Meffert fortsetzen konnte.
Am heutigen Tag - der hoffentlich nicht dem Regen zum Opfer fällt - startet der Doppel-Wettbewerb der „Franken Challenge“. Auf dem Center Court und Platz 3 wird darüber hinaus ab 12:00 Uhr die erste Hälfte der Achtelfinalbegegnungen ausgetragen.

- Julian Reister bestreitet das "Match des Tages" auf dem Center Court. Spielbeginn ist nicht vor 18:00 Uhr!
Dienstag, 31. Mai 2011
"Franken Challenge" mit Spitzen-Hauptfeld
Zwei Top-100-Spieler, ein ehemaliger Titelträger und fünf Deutsche unter den Gesetzten - so präsentiert sich die „Franken Challenge“ in diesem Jahr. Hätten die Verantwortlichen um Tennisvorstand Fred Hübner und Turnierdirektor André Zietsman für das Hauptfeld drei Wünsche äußern dürfen, wäre die Auflistung wahrscheinlich fast genauso ausgefallen.
Die beiden Top-100-Spieler des Dambacher Challengers sind Vorjahresfinalist Tobias Kamke (ATP 76) und Julian Reister (ATP 94). Sie führen die Setzliste vor dem Franzosen Florent Serra (ATP 118), dem deutschen Trio Daniel Brands (ATP 130), Denis Gremelmayr (ATP 131) und Simon Greul (ATP 133), dem Polen Jerzy Janowicz (ATP 162) und dem Weißrussen Uladzimir Ignatik (ATP 165) an.
Eine Empfehlung, welches Match am heutigen Tag besonders sehenswert ist, ist kaum zu geben. Mit Ausnahme der Qualifikanten sind alle Spieler der „Franken Challenge“ unter den Top 230 der Weltrangliste zu finden - die Leistungsdichte also enorm hoch. Und auch die Qualifikanten zeigten am gestrigen Tag beeindruckendes Sandplatztennis, so dass sich die Gesetzen Julian Reister gegen Romain Jouan (FRA) und Jerzy Janowicz gegen Peter Gojowczyk (GER) auf harte Gegenwehr einstellen müssen.
Sind wir gespannt, ob die vier Qualifikanten, die schon bis zu drei Begegnungen auf der roten Asche Fürths gewonnen haben, im Hauptfeld ihren Siegeszug fortsetzen und für die eine oder andere Überraschung sorgen!

- Alexander Flock (ATP 243) - auf dem Sprung ins Hauptfeld?
Montag, 30. Mai 2011
Welche Spieler ziehen in das Hauptfeld der „Franken Challenge“ ein?
Strahlender Sonnenschein und angenehme Temperaturen lockten am ersten Tag der „Franken Challenge“ rund 500 Zuschauer in die Coubertinstraße. Und diese konnten gleich zu Beginn der Turnierwoche tolles Tennis sehen.
Von den Gesetzten wurden allerdings nur die Deutschen Dieter Kindlmann und Alexander Flock sowie der Franzose Jouan Romain ihrer Favoritenrolle gerecht. Für kleine sportliche Überraschungen sorgten drei deutsche Spieler. Sami Reinwein warf den Kolumbianer Alejandro Gonzales aus dem Wettbewerb, Peter Torebko setzte sich gegen Jürgen Melzers Bruder Gerald durch und Peter Gojowczyk dominierte Brydan Klein aus Australien nahezu nach Belieben.
Heute geht es auf dem Center Court sicherlich noch einmal richtig zur Sache - schließlich wird der Quali-Sieg mit drei zusätzlichen Weltranglistenpunkten belohnt.
Im ersten Match des Tages treffen Alexander Flock und Sami Reinwein auf dem Center Court aufeinander - damit ist sicher, dass sich die Zahl der deutschen Hauptfeldspieler auf vierzehn erhöht.
Anschließend spielen Andis Juska aus Lettland und Peter Gojowczyk gegeneinander.
Nicht vor 14:00 Uhr bestreiten der Franzose Romain Jouan und Peter Torebko ihr Quali-Finale auf Platz 3.
Den Höhepunkt des Tages stellt die Center-Court-Partie zwischen dem athletischen Franzosen Gianni Mina und dem erfahrenen Bayern Dieter Kindlmann dar.
Sonntag, 29. Mai 2011
"Spiel, Satz und Sieg" - Franken Challenge!
Nach intensiven Bemühungen ist es den Verantwortlichen der Tennisabteilung des TV Fürth 1860 gelungen, auch im dreiunddreißigsten Jahr in Folge Weltklassetennis in Fürth präsentieren zu können.
Gleich zu Beginn der „Franken Challenge“-Woche geht der Dank der Organisatoren an die Sponsoren, die ehrenamtlichen Helfer und natürlich die Zuschauer, die das ATP-Challenger erst zu dem machen, was es ist: Ein im internationalen Tennis renommiertes Turnier, das von den Spielern auch wegen des familiären Charakters immer wieder gerne besucht wird.
In diesem Jahr lockt die „Franken Challenge“ erneut zahlreiche Spitzenspieler nach Fürth. Angeführt wird das Hauptfeld von Vorjahresfinalist Tobias Kamke, der aktuellen Nummer 77 der Weltrangliste. Julian Reister (ATP 92) und der Franzose Florent Serra (ATP 102) gehören zu Kamkes schärfsten Konkurrenten.
Im stark besetzten Hauptfeld sind aktuell noch vier Startplätze offen. Wer diese einnehmen wird, entscheidet sich im Qualifikationsturnier, das heute und morgen ausgespielt wird. Alexander Flock und Dieter Kindlmann zählen aufgrund ihrer Weltranglistenposition zu den Favoriten. Vielleicht kann auch Gerald Melzer in die Fußstapfen seines Bruders Jürgen, der heutigen Nummer 8 der Weltrangliste, treten und in Fürth ins Finale einziehen.
Wir wünschen Ihnen eine schöne Turnierwoche, die dank der Leistungsdichte des Teilnehmerfeldes zahlreiche spannende Spiele verspricht!









